Tick, Tock, Tick, Tock – Mein Rhythmus ist im Eimer.

Normalerweise habe ich einen recht unverwüstlichen Schlafrhythmus. Wochentags geht es um zehn ins Bett und um fünf Uhr 50 wieder raus, am Wochenende schlafe ich höchstens mal bis um acht.

Scheinbar hat Deutschland diesen wunderbaren Rhythmus zerstört. Ich weiß nicht wie, letztes Jahr im Sommer war dem nämlich nicht so, aber auf jeden Fall muss das ganz schnell wieder rückgängig gemacht werden.

Am Samstag hatte ich um elf einen Termin, alle zwei Wochen rede ich für eine Stunde mit jemandem Englisch und werde dafür bezahlt. Dummerweise musste ich, als ich dann endlich erwachte und einen Blick auf den Wecker warf, feststellen, dass es schon elf Uhr 44 war. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal so lange geschlafen habe.

Um diesem Verfall meines Tagesrhythmuses etwas entgegenzusetzen, ging ich am Samstag Abend, nach meinem Geburtstagessen mit den Schwiegereltern, recht früh zu Bett – um am nächsten Morgen um neun aufzuwachen, und das auch nur, weil ich diesmal den Wecker gestellt hatte. Blöderweise entschied aber mein Körper, dass so ein kleines Nickerchen zwischen halb eins und drei total super wäre, was wiederum dazu führte, dass ich gestern Nacht absolut nicht schafen konnte.

Nun gibt es ja Leute, die generell ein wenig mehr Zeit zum Einschlafen brauchen – Ich gehöre nicht dazu. Wenn ich um zehn ins Bett gehe bin ich spätestens um zehn nach zehn im Tiefschlaf. Dass mir dieser rosarote, plüschige Komfort nicht mehr gewährt wird, macht mich betrübt. Also, vielleicht nicht betrübt, aber zumindest verdammt müde.

Dabei habe ich doch im Moment so viel, das überdacht und geplant werden will. Und eigentlich werde ich diese Woche auch 25. Ojee, ojee, ojee.

(Meine einzige Rettung: Kaffee und Zucker, Zucker und Kaffee.)

6 Gedanken zu „Tick, Tock, Tick, Tock – Mein Rhythmus ist im Eimer.

  1. Ich hab ja mitunter auch einen seltsamen Schlafrhythmus, aber einen Tag wach zu bleiben und ein wenig vor der optimalen Zeit schlafen zu gehen hilft immer. Man muss eben durchhalten und keinen Mittagsschlaf einschieben. 🙂

  2. Ja, bis sich der Schlafrhythmus nach einer Reise wieder vernünftig eingependelt hat, kann es schon mal etwas dauern…
    Das mit dem Wachbleiben und keinem Schläfchen zwischendurch einschieben (quasi als „Rosskur“ 😉 ) wie Thuruk schon geschrieben hatte, hilft mir aber auch immer ganz gut.
    Zusätzliche Einschlafhilfen, die mir so spontan einfallen wären: Nach 16:00 Uhr keinen Kaffee mehr trinken, heißes Bad vorm Schlafengehen und dann gleich in die Heia, heiße Milch mit Honig trinken, warme Socken zum Schlafen anziehen.

    Vielleicht hilft Dir ja etwas davon…

    LG,
    Viola

    • Das kann natürlich sein, dass das dazu kommt. Letzte Nacht ging es dann aber wieder wirklich gut, auch wenn ich am Morgen nicht ganz ausgeruht war. Kleine Schritte zurück zur perfekten Balance 😀

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