Origami-Weihnachtsbaum.

20131206_122246Diesen Weihnachtsbaum haben wir letztens gebastelt. Recht simpel, beim vierten Schritt mussten wir aber mithelfen. Der Trick ist nur das obere Papier zu falten und das untere herausploppen* zu lassen.

* Ich bin ein Magier mit Worten.

Wir haben die Bäume mit runden Aufklebern aus dem Bürobedarf beklebt, das sieht niedlich aus ohne viel Arbeit zu machen. Irgendwo hat man diese Teile schließlich immer herumfliegen. 🙂

Weihnachtsdekoration ist nämlich immer ganz süß, das Problem ist nur, dass wir im Dezember nur drei Wochen Unterricht haben und ich nicht schon im November anfangen möchte zu basteln. Die Sachen hängen also nur kurz herum, nach Neujahr sind sie schließlich nicht mehr aktuell…

Origami: Fuchs und Tanuki (Marderhund).

Der Herbst kommt auch in Tokyo immer näher, die Temperaturen sinken langsam unter 30°C. Auf Arbeit dekorieren wir um, die Kinder dürfen also mal wieder falten. Den Fuchs haben sie natürlich nicht gefaltet, sondern Pilze, aber den Fuchs fand ich spannender. 😉

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Wieder mal aus der Piccolo. 🙂 Klicken für eine größere Ansicht.

20130904_101924Beide Figuren bestehen aus Kopf und Körper, eigentlich sind beide recht leicht zu falten. Bei beiden Köpfen ist zu beachten, dass in Schritt 3, in dem die Ohren gefaltet werden, ein wenig eingeschnitten werden muss. 切る (kiru) heißt „schneiden“. 🙂

Sowohl Füchse als auch Tanuki kommen in japanischen Geschichten oft vor. Beide sind Gestaltwandler. Füchse verwandeln sich in diesen alten Geschichten oftmals in hübsche Frauen und heiraten Menschen, Tanuki haben Menschen in alten Geschichten auch schonmal gegessen. Inzwischen hat sich das Image des Tanuki aber deutlich verbessert: Er bringt Glück.

Origami: Eule.

Mit dem eingetroffenen Herbst und unserem Thema für Oktober (Halloween) habe ich in unseren Bastelmagazinen nach Origami zum Thema gesucht. Diese Eule fand ich ganz süß, für Zwei- bis Dreijährige ist sie natürlich noch zu schwer, aber für größere Kinder ist sie sicher ganz gut geeignet.

Die Anleitung kann man natürlich großklicken.

Unklarheiten gibt es bei der Anleitung glaube ich nicht, falls doch, kann ich es natürlich gern erklären. Die Augenpartie war bei meiner Testeule etwas kleiner als im Magazin, ansonsten ging’s sehr gut.

Irgendjemand auf Arbeit hat auch Geister gefaltet, die Anleitung suche ich demnächst raus. 🙂

Origami: Weihnachtsmann.

Wie angekündigt, hier der Origami-Weihnachtsmann. Die Anleitung ist aus der Picolo, einer japanischen Zeitschrift für Kindergärten, die wir auf Arbeit haben. Darin gibt es natürlich auch noch ganz andere niedliche Bastelideen, aber ich habe Spaß an Origami (was nicht mit „ich bin gut im Papierfalten“ gleichzusetzen ist) und versuche, die Kinder das so viel wie möglich machen zu lassen.

Meine Kindergartenkinder sind zwischen Anfang zwei und fast vier Jahren alt, die können den Weihnachtsmann nicht komplett allein falten. Wir werden das entweder an einem Tag machen müssen, an dem nur wenige Kinder da sind, oder das Papier schon vorfalten.

Da ich die Magazine nicht mit nach Hause nehmen kann, habe ich auf Arbeit die Seite kopiert und für euch abfotografiert. Die Anleitung ist eigentlich auch ohne Japanischkentnisse leicht verständlich, ich schreibe es trotzdem auf.

Um die Anleitung größer zu bekommen, einfach auf das Bild klicken.

Wir brauchen: ein rotes Blatt Origamipapier (also was quadratisches)

1. Das Blatt waagerecht und senkrecht jeweils in die Hälfte falten und wieder auseinanderfalten.

2. In eine Richtung oberen und unteren Abschnitt jeweils auf die Hälfte falten und den unteren wieder auseinanderfalten.

3. Das Papier umdrehen, so dass nur noch rot zu sehen ist.

4. Von rechts und links jeweils auf die Mitte falten.

5. Den roten Teil an den äußeren Ecken auf die Mitte falten, so dass es wie 6. aussieht.

6. So sollte es jetzt aussehen. Einmal umdrehen, so dass das rote Dreieck durchgängig und der Papierfaltwulst auf der Rückseite ist.

7. Die untere Hälfte des weißen Bereichs ein Mal in die Mitte des weißen Breichs, an der auch eine Faltlinie ist, falten. Noch einmal nach innen falten, so dass es wie auf dem Foto aussieht.

8. Die äußeren Kanten des in 7. gefalteten wie auf der Anleitung zu sehen nach unten falten.

9. Augen, Nase und Augenbrauen (bei mir werden die nie gleichmäßig) aufmalen.

Tadaa, Weihnachtsmann!

Man könnte jetzt vielleicht noch einen weißen Kreis an die Mütze kleben, als Bommel, aber an sich ist der ganz gut erkennbar.

Nächstes Mal gibt’s die Anleitung fürs Rentier, das ist ein wenig komplizierter.