Letzter Arbeitstag und Abschiedsfeier.

Letzten Freitag hatte ich meinen letzten Arbeitstag im Kindergarten. Es ist sehr eigenartig, weil ich dreieinhalb Jahre lang denselben Rhythmus hatte und plötzlich – nichts mehr.

Um ehrlich zu sein, weiß ich, dass ich die Kinder nicht vermissen werde. Nicht, weil sie so unglaublich schrecklich waren*, sondern weil ich auch den Kindern in der alten Schule keine Träne nachgeweint habe. Es ist eben letztendlich Arbeit.

* Aber doch schrecklicher als die Kinder in meiner alten Klasse.

Am Samstag fand die 送迎会 (Sôgeikai; Verabschiedungs- und Begrüßungsfeier) statt, erst drei Stunden essen und trinken, dann zwei Stunden Karaoke. Spaß hat’s gemacht. Meine Mitarbeiter mochte ich persönlich fast alle gern, auch wenn es manchmal vom Arbeiten her nicht perfekt gepasst hat.

Weil meine Eltern und meine Schwester am Dienstag nach Japan kommen und bei uns übernachten**, haben wir gestern stundenlang die Wohnung geputzt und aufgeräumt. Nicht, weil unsere Wohnung super dreckig wäre, aber es bleibt doch immer mal was liegen. Am Wochende geht es mit der Familie und meinem Mann nach 石垣島 (Ishigakijima), was eine wunderschöne Insel im Süden ist, und am 9. April fliegen sie wieder zurück.

** Wir ziehen derzeit zu den Schwiegereltern.

Ich denke aber, dass ich Zeit zum Bloggen finden werde! 😀 Yay!

9 Gedanken zu „Letzter Arbeitstag und Abschiedsfeier.

  1. Ich hab gestern gerade zufällig geschaut und Ishigaki hat super Wetter momentan. Boah, bin ich neidisch! Will da auch mal wieder hin! 😉

    Echt? Ich hab bei beiden Arbeitsplätzen meine Kiddies vermisst. Hab bis heute zu ein paar Briefkontakt. ^^;;;;
    Aber meine Kiddies waren ja auch im Schnitt um einiges älter, vielleicht hat es auch damit zu tun?

    Wieso hast du eigentlich gekündigt? Sorry falls du das schon geschrieben haben solltest. ^^;

    • Weil ich den Job nicht für immer machen möchte. Da ist es besser jetzt Erfahrung in einem Job zu sammeln, der mir besser gefällt.
      Eine Freundin hat auch noch Kontakt zu einigen Müttern, ich habe damit abgeschlossen.

      • Das macht natürlich Sinn, wenn dir das nicht so viel Spaß gemacht hat bzw. du das nicht für immer machen willst.
        Was schwebt dir denn als Alternative vor? 🙂

      • Na dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg und viel Glück.
        Dürfte ja in Tokyo genug Jobangebote geben. 😀

    • Das hat eine Kollegin organisiert, es findet in so gut wie jeder Firma jedes Jahr eine dieser Feiern statt, um neue Mitarbeiter zu begrüßen und alte zu verabschieden. War also nicht nur für mich. 🙂

  2. Pingback: Jahresrückblick 2015: Januar bis Juni | 8900 km. Berlin ⇔ 東京

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