Tokyo Café Tour: Cinnabon.

Vor einigen Wochen postete eine Freundin von mir Fotos von Zimtrollen, und schrieb über einen Zimtrollenspezialladen. Nach kurzem Googlen war der Laden dann auch gefunden: Cinnabon.

IMG_0852Cinnabon ist eine amerikanische Firma, die für eben ihre Zimtrollen bekannt ist. In Deutschland gibt es Cinnabon scheinbar nur in den Anlagen der US-Streitkräfte, in Österreich gibt es Filialen im Großraum Wien. Sagt Wikipedia. 😉

In Japan gab es zwischen 1999 und 2009 recht viele Läden, die aber alle schließen mussten. Die Portionen waren zu groß und die Zimtrollen zu süß. Seit 2012 gibt es Cinnabon wieder in Japan, diesmal von einem anderen Betreiber. Im Moment hat man die Qual der Wahl zwischen der Filiale in 六本木 (Roppongi) und der in 原宿 (Harajuku). Wir waren in Harajuku.

IMG_0846Der Laden an sich ist nicht sonderlich groß, wir hatten Glück, einen Platz zu bekommen. Man kann Zimtrollen auch zum Mitnehmen bestellen, aber um draußen zu essen ist es dann doch zu kalt. Wir bestellten zwei Original Cinnabon, einen Minichocobon (mit Schokolade statt Zimt), einen Eiscafé und einen Chai Latte. Insgesamt waren das um die 1,800Yen (ca. 13,60€), in etwa auf Starbucks-Preisniveau.

Ich weiß nicht, ob man die Süße und Größe heruntergeschraubt hat, aber wenn ja, möchte ich nicht wissen, wie süß es vorher war. Versteht mich nicht falsch, es war wirklich lecker, aber gleichzeitig soooo süß. Die Rolle tropfte förmlich vor Zimtsauce und Glasur, und musste deswegen mit Messer und Gabel gegessen werden. Mir haben übrigens dann doch die Rosinen etwas gefehlt. 😦 Nach einer großen Zimtrolle und der Hälfte einer kleinen Schokorolle, die schmeckte, als würde man Schokosauce direkt aus der Flasche trinken, waren wir pappsatt.

Es war zwar durchaus lecker, aber jede Woche oder gar jeden Tag könnte ich das nicht. 😉


東京都渋谷区神宮前6丁目27−8 6

Tôkyô-to Shibuya-ku Jingû-mae 6-chôme 27-86

東京都港区六本木6−5−18 六本木センタービル

Tôkyô-to Minato-ku Roppongi 6-5-18 Roppongi Center Building

7 Gedanken zu „Tokyo Café Tour: Cinnabon.

  1. Ich muss da jetzt auch bald mal essen!
    Der Geruch war sooo lecker und die Rollen sahen so gut aus..
    Ich mag triefend und ohne Rosinen ist bei mir ein muss!
    Bald.. Bald..

  2. das hört sich toll an. warum gibt es so tolle sache eingentlich nie bei mir in der nähe? ich les immer wieder gerne was es in tokio so alles gibt. für den fall der unwarscheinlichen fälle das ich jemals dort hin komme. ich würd mir das so gerne alles ansehen. mach weiter so. dank dir hab ich immer tollen kopfkinourlaub in japan 🙂

  3. Hmmm… Danke!
    Kommt gleich mit auf meine Liste! 🙂
    Da wir uns dann in der Gegend aufhalten werden, ist das durchaus eine Überlegung wert!

    Mal eine Frage:
    In der Nähe der Takeshita-dori soll es einen Crepe- Laden geben (Neben den vielen anderen… 😉 ) namens „Japan Crêpe“ der glutenfreie Crêpes anbieten soll, da die aus Reismehl gemacht sein sollen (also der Crêpe-Teig…).
    Weißt Du etwas darüber? Gibt es den Laden da noch?

    LG,
    Viola

  4. Pingback: Jahresrückblick 2015: Januar bis Juni | 8900 km. Berlin ⇔ 東京

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