Trommeln bis der Arzt kommt.

Letzten Mittwoch war ich mit Japanize bei einem 和太鼓 (Wadaiko; Taiko)*-Konzert, bei dem man auch selbst trommeln konnte. Das ganze fand im 天空劇場 (Tenkû-Gekijô; Himmels-Theater) des 東京芸術センター (Tôkyô Geijutsu Center; Tokyo Art Center) in 北千住 (Kitasenju) statt und der Eintritt war frei.

* Das 和 (wa) vor 太鼓 (Taiko) spezifiziert nur, dass es sich um japanische Trommeln handelt.

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Alle Fotos via Japanize

Getrommelt hat die 和太鼓グループ 彩 (Wadaikô Group Sai), aber vor dem Konzert durfte ersteinmal ausprobiert werden.

Nun bin ich natürlich komplett unrhythmisch und unmusikalisch und sowieso, ließ mich aber recht einfach überreden trotzdem auf der Bühne zu trommeln.

Es hat durchaus Spaß gemacht, aber zum Glück mache ich das nicht professionell. 😉 Die Taiko-Gruppe hat sich auch wirklich bemüht auch für die, die kaum Japanisch verstehen, alles zu erklären, was durchaus lustig war. Japanisches Schulenglisch halt. 😉

10671293_860141114020576_146320531311632360_nNach einer kurzen Pause begann dann das Konzert, und es war – interessant. Ich mag Taiko-Musik ganz gern, vor allem bei 夏祭り (Natsumatsuri; Sommerfesten) und 盆祭り (Bon-Matsuri; Bon-Festen), aber für mich ist es Event-Musik. Zuhause würde ich es mir wahrscheinlich nicht anhören. 😉 Als Konzert war es aber wirklich nett und eindrucksvoll. Ich könnte wahrscheinlich keine zehn Minuten trommeln ohne erschöpft umzufallen – das Konzert ging eine Stunde.

Letztendlich war es ganz nett es mal gesehen zu haben, ich habe nette Leute getroffen und hatte viel Spaß, aber ein großer Fan werde ich wahrscheinlich nicht. 🙂

 

3 Gedanken zu „Trommeln bis der Arzt kommt.

  1. So ein Trommeltraining eignet sich bestimmt auch gut, wenn man mal ein wenig Frust abbauen möchte. So statt Sandsack-verhauen. 😉
    Aber immer im Takt zu bleiben und nicht rauszukommen stelle ich mir auch ganz schön schwierig vor. Dafür braucht es bestimmt jede Menge Training! Doch wenn man sich die netten Oberarme der Jungs so anschaut, haben die bestimmt ordentlich geübt! 😉

    LG,
    Viola

  2. Pingback: Der obligatorische Jahresrückblick. Teil 2. | 8900 km. Berlin ⇔ 東京

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