Mitbringsel-Kultur.

In Japan hat man nicht einmal im Urlaub wirklich Ruhe. Es wird nämlich von einem erwartet, dass man お土産 (Omiyage; Mitbringsel) kauft, nicht nur für sich selbst, sondern für Freunde, Verwandte und Mitarbeiter. Ganz besonders Mitarbeiter.

Das kann ziemlich anstrengend sein, weil man immer überlegen muss, was man mitbringt und für wieviele Leute es ist und eigentlich will man nicht viel Geld darauf verwenden. Zeit auch nicht. Letztendlich ist es reinster Stress.

スクリーンショット 0026-03-10 17.39.52Was also tun? Im Internet bestellen. Von der Reisegesellschaft, die wir diesmal nutzen, bekam ich eine E-Mail: „Omiyage aus dem Ausland: vor der Reise in Ruhe aussuchen und am Reiseziel Spaß haben“ – Es scheint also offiziell anerkannt zu sein, dass das niemandem so richtig Spaß macht. Das Angebot ist aber leider nicht so günstig, dass wir es ernsthaft in Anbetracht ziehen würden, zumal es die 1,000Yen Rabatt nur gibt, wenn man einen Einkauf über 10,000Yen tätigt.

Wir werden wahrscheinlich auf dem Rückflug am Flughafen Da Nang etwas mitnehmen und diesen ewigen Kreislauf der Omiyage weiterführen…

4 Gedanken zu „Mitbringsel-Kultur.

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