Ziele für die unbestimmte Zukunft.

Das Jahr hat zwar schon angefangen, aber für gute Vorsätze ist es nie zu spät.

1. Führerschein (運転免許 Untenmenkyo)

Als ich 18 Jahre alt wurde, stellten mich meine Eltern vor die Wahl: Führerschein oder Ticket nach Japan für mein Working Holiday. Ende Juli saß ich im Flieger nach Narita.

Es ist für mich etwas eigenartig, den Führerschein machen zu wollen, denn mir wurde als Kind in Autos regelmäßig schlecht, ich erinnere mich, mich auch einmal ins neue Auto eines Arbeitskollegen meines Vaters übergeben zu haben. Generell sind Verkehrsmittel nicht meine Freunde. Langsam wäre es trotzdem ziemlich cool die Führerscheinprüfung abzulegen, dann halt in Japan und auf Japanisch. Leider ist der japanische Führerschein in etwa so teuer wie der deutsche, wir müssen es uns also noch einmal durchrechnen.

20140210_0719342. TOPIK Anfänger-Level (한국어능력시험 초급 Hangug-eo neungryeog siheom chogeub)

Über den Koreanisch-Test TOPIK (Test of Proficiency in Korean) habe ich schon einmal geschrieben, ihn dann aber letztes Jahr nicht abgelegt. Ende des Jahres war meine eigentliche Koreanischlehrerin für drei Monate in Korea, währenddessen hatte ich eine andere Lehrerin. Im Dezember wurde mir zeitweilig meine Stimme von einer Erkältung genommen, weswegen ich keinen Unterricht nahm, und Anfang Januar versäumte ich es meine Lehrerin zu kontaktieren um neue Termine auszumachen. Letztendlich hatte ich also über zwei Monate lang keinen Unterricht und habe einiges vergessen, aber mit etwas Disziplin sollte der TOPIK möglich sein.

3. Schwedisch lernen

Sprachen kann man nie genug sprechen, und Schwedisch ist für mich ein schönes Kontrastprogramm zu Koreanisch.

Derzeit lerne ich ausschließlich mit Babbel, einer Berliner Firma. Für Schwedisch bieten sie derzeit Anfänger-Kurse bis Level A2 des Europäischen Referenzrahmens an, außerdem gibt es Kurse, die sich auf bestimmte Bereiche wie Grammatik und Schreiben konzentrieren.

Es gibt natürlich auch kleinere Ziele, aber das hier sind die drei großen. Die, die Zeit, Geld und Hirnschmalz in Anspruch nehmen und vielleicht dieses Jahr noch nicht fertiggestellt werden. Aber irgendwo muss man ja anfangen. 🙂

10 Gedanken zu „Ziele für die unbestimmte Zukunft.

  1. Babbel ist echt klasse wenns ums Schwedisch lernen geht, habe auch mal damit angefangen – dann aber leider die Zeit dafür verloren. Aber immerhin:“ Jag talar en lite sverige“ 😛

  2. Also ganz ehrlich, wenn ihr eh vorhabt, Japan zu verlassen, dann würde ich an deiner Stelle NICHT den Führerschein hier in Japan machen. Hättest du schon einen deutschen Führerschein, wäre es einfach und billig, aber die japanische Fahrprüfung ist wirklich kein Spaß.
    Und wie du schon sagtest ist es schweineteuer.

    Brauchst du denn im Moment für irgendwas ein Auto?
    Ich hab mir den japanischen Führerschein auch erst geholt, nachdem ich einen Job angetreten hatte, wo man fahren musste.

    • Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Es gibt keine konkreten Pläne nach Deutschland zu gehen und ich bezweifle, dass der Test in Deutschland sehr viel einfacher oder günstiger ist. Wenn wir nach Deutschland gehen sollten, könnte ich ihn auch dort einfach umschreiben lassen.
      Außer der Tatsache, dass es manchmal schon ganz cool wäre fahren zu können (derzeit sitzt im Urlaub z.B. immer mein Mann hinterm Steuer, stundenlang), ist es auch in Hinblick auf eventuelle Kinder glaube ich von Vorteil autofahren zu können. 🙂

  3. Hatte damals ebenfalls die Wahl, Fuehrerschein oder 4 Wochen Japan. Da war ich 17 oder 18.

    Hab den Fuehrerschein dann vorletztes Jahr endlich nachgeholt… ^^;
    Meine Fahrschule war allerdings von Anfang an sehr streng, so das Ich bei den Zwischenpruefungen dann auch 2 od. 3x durchgerasselt bin. Die „echte“ Pruefung konnte Ich dann allerdings beim ersten Mal bestehen.

    • Naja, in Österreich ist der Führerschein eher eine Lizenz zum Selbstlernen; wer da durchfällt sollte wirklich lieber die Öffis nehmen.

      Richtig fahren (und nicht jeden hinter einem zum Nervenzusammenbruch bringen) hab ich dann erst nach und nach gelernt, in den nächsten 2 Jahren.

      • Der Führerschein ist für mich auch interessant, weil wir dann doch irgendwann mal* Kinder haben wollen und es vor allem in Tokyo ein Grauen sein kann mit der Bahn zu fahren. Und bevor ich mein Kind mit im Auto habe, möchte ich einigermaßen sicher fahren können, also auch ein wenig Erfahrung haben.
        * In der unbestimmten Zukunft, und ich darf bloß meinen Mann nicht damit zu vollfaseln, obwohl er auch Kinder will, aber wenn ich das jetzt zu sehr erzähle fühlt er sich unter Stress gesetzt und blablabla**.
        ** Ich verstehe ihn. Ein bisschen.

  4. Wenn ich mich recht entsinne war das das Auto von meinem Papa in das da gekotzt wurde… oder war das Uta??? Sicher bin ich mir nicht mehr…. Auf jeden Fall war es ne große Schweinerei und für meine etwas geringer ausgeprägte Fahruntauglichkeit auch eine Belastungsprobe…

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