Stifte und Klebeband.

Auf meinen Reisen habe ich einiges an Fotos geschossen und wollte irgendetwas damit machen. Auf dem PC sind die natürlich total hübsch anzusehen, aber wenn ich im Sommer nach Berlin fliege werde ich den PC bei meinem Mann lassen*. Trotzdem möchte ich natürlich meiner gesamten Familie sämtliche Reiseerinnerungen aufzwingen, also was tun? Ein Fotoalbum muss her!

* Damit er sich mit Top Gear über meine Abwesenheit hinwegtrösten kann.

Fotos aus Taipei

Fotos aus Taipei

Aber kein normales Fotoalbum, das wäre zu langweilig. Nein, Claudia bastelt sich ein Scrapbook. Das kann man sich wie ein verziertes und kommentiertes Fotoalbum vorstellen. Bei mir sieht das dann wie auf dem Foto links aus. Ich versichere euch, dass das in Wirklichkeit total lesbar ist. Übrigens komplett auf Japanisch, damit ich mal ein bisschen Schreiben übe. Außerdem habe ich so ein paar neue Worte gelernt: 参拝者 (Sanpaisha; Tempelgänger oder Pilger), お経 (o-Kyô; Sutra) und 唱える (tonaeru; rezitieren).

Das Album ist komplett ausklappbar und im Tokyu Hands gekauft. Für mich ist das größte Problem gewesen ein Album mit wenigen Seiten zu finden. Für alle Reisen dieses Jahres habe ich ein dickes Album in Korea gekauft, aber für nur eine viertägige Reise brauchte ich nicht über 100 Seiten. Dieses jetzt hat 20, was zwar eine Besinnung auf’s Wesentliche nötig machte, aber ausreichend war.

IMGP7646

Meine Materialien 🙂

Weil ich auf die Fotos malen wollte, und das mit gewöhnlichen Filzstiften nicht geht, habe ich mir POSCA angeschafft. Die schreiben auf so gut wie allem und sind wasserfest. Mein Pastellfarbenset ist auf der Seite zwar nicht gelistet, aber auf Amazon erhältlich. Außerdem: Masking Tape! Das ist Papierklebeband das, wenn nicht zum Abkleben bei Malerarbeiten, zum Verzieren eingesetzt wird. Außerdem waren meine POSCA gegen die Pappe des Albums machtlos, ich brauchte also einen Untergrund zum Schreiben. Wenn man in Japan nach Masking Tape sucht, findet man in den meisten Läden die Firma, die so heißt, wie was sie verkauft: mt – masking tape.

Stempel habe ich natürlich auch, die fanden beim Taiwan-Album aber keine Verwendung.

Mein Mann versteht weder pastellfarbene POSCA, noch Masking Tape, noch Stempel, noch Scrapbooks, aber für mich ist es eine schöne Art Erinnerungen noch einmal zu archivieren. Nur ein Problem habe ich: Ich brauche mehr. 😉

Ein Gedanke zu „Stifte und Klebeband.

  1. Pingback: Das Maskottchen der japanischen Post. | 8900 km. Berlin ⇔ 東京

Kommentar schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s