Elterngespräche.

Im Moment finden auf Arbeit Elterngespräche statt. Ich habe selbst keine Kinder und weiß nicht, ob es für die Eltern ganz wichtig ist, aber mir wäre es bei den meisten Kindern lieber, ich könnte ihnen einfach etwas Kleines ins Muttiheft kritzeln und nur die, wo wirklich mal mit den Eltern gesprochen werden sollte, einladen.

Meine jetzige Gruppe ist nämlich ziemlich toll. Natürlich super anstrengend, aber hey, welche 17-köpfige Gruppe von Zwei- bis Dreijährigen ist das nicht? Aber sie lernen schnell, benutzen Englisch tatsächlich auch von sich aus* und streiten kaum. Sehr entspannt, und die Kinder, die noch nicht ganz auf der Höhe sind, sind meist einfach noch zu jung und werden das Level in ein paar Monaten auch erreicht haben.

Solche Gespräche sind also nach fünf Minuten eigentlich vorbei, irgendwie versuchen wir aber mindestens 20 Minuten zu füllen, damit die Eltern nicht für nichts gekommen sind, und die Gespräche verlaufen im Kreis. Etwas nervig, zumal es bei den Kleinen dann hauptsächlich um ihr Toilettenverhalten geht.

Der Großteil der Gespräche ist jetzt aber vorbei. Am Mittwoch „durfte“ ich bis 19 Uhr auf Arbeit sein, um vier Gespräche nach 17 Uhr abzuwickeln, aber auch das haben wir (meine japanische Mitlehrerin und ich) überlebt und nächsten Donnerstag sind dann endlich alle Termine abgearbeitet. Freiheit!

* Die Sätze, die zustande kommen, sind natürlich absolut unvollständig oder mit Japanisch versetzt, aber damit habe ich kein Problem. Das klingt dann so:

Claudia, yellow flowerがたくさんあるよ! (Claudia, da sind viele gelbe Blumen!)

Claudia, YuutoがPunchingしてる! (Claudia, Yuuto schlägt!)

2 Gedanken zu „Elterngespräche.

  1. Erklärst du deinen Job in irgendeinem Post genauer? Ich meine, ich hätte schon mal gesucht, aber nichts gefunden. Sprichst du mit den Kindern nur Englisch?

    Elterngespräche sind Super wichtig! Schließlich geht es um das Kind, das nur in guter Zusammenarbeit von Eltern und Müttern das beste aus seiner Zeit im Kiga bekommt! 😉

    • Wenn etwas ist haben wir ein Muttiheft, und eigentlich reicht mir die Kommunikation darüber meist ganz gut. 😉 Wenn’s darüber hinaus etwas gibt, rede ich entweder persönlich mit den Eltern oder meine Mitlehrerin tut das.
      Ich werd dann mal demnächst darüber schreiben, was ich überhaupt genau mache. 😉

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