Tokyo: Yanesen.

In Tokyo gibt es 山の手 (Yamanote) und 下町 (Shitamachi). Yamanote ist der höhergelegene Teil der Stadt, Shitamachi analog dazu der tiefgelegene Teil. Shitamachi hat viele alte Gegenden, mit alten Häusern, kleinen Läden und schönen Tempeln, zu denen man als Tourist eher nicht geht, denn in Tokyo gibt es größere, interessantere und durchaus auch bekanntere Orte.

Wir waren in 谷根千 (Yanesen), zusammengesetzt aus 谷中 (Yanaka), 根津 (Nedsu) und 千駄木 (Sendagi). Dieser Bereich der Stadt wurde von der Zerstörung im Krieg weitgehend verschont, weswegen die alten Gebäude und Straßen großteils noch erhalten sind. Teilweise kann man alte Häuser auch besichtigen und sich anschauen, wie die Menschen vor dem Krieg gelebt haben. Sehr interessant auf jeden Fall, nur im Winter wird es zu einer Zitterpartie.

Am schönsten fand ich dennoch den 根津神社 (Nedsu-Schrein). Der ist recht groß, hat viele rote Tori (Bögen), Fuchsstatuen und wird wirklich gut erhalten.

Wer also schon alle Touristenziele in Tokyo abgeklappert hat, kann sich hier ganz entspannt durch den Tag bewegen. Es empfiehlt sich trotzdem, vorher zu schauen, wo man vorbeischauen möchte, sonst ist das eine recht ziellose Angelegenheit.

Wir sind die ganze Strecke von Sendagi aus gelaufen, und zum Abschluss in Ueno angekommen. Kann man alles machen, und als Berliner ist man ja eh fußwegerprobt*.

*Dreiste Lüge.

5 Gedanken zu „Tokyo: Yanesen.

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